Die Lange Nacht der Museen

17 Jahre ist es her, seit die erste „Lange Nacht der Museen“ in Berlin stattfand. Damals, im Jahre 1997 aus einer noch kleinen Idee geboren, ist sie mittlerweile eines der Kultur-Highlights vieler deutscher Städte.

In ihrer Heimatstadt ist daraus mittlerweile ein stadtweites Großereignis geworden. Hier, wie auch in fast jeder Großstadt öffnen einmal im Jahr (fast) alle Museen, Sammlungen, Archive, Gedenkstätten und Ausstellungshäuser ihre Türen. Das Besondere ist die Uhrzeit, denn während der normale Museumsbesuch meist nur bis 17 oder 18 Uhr möglich ist, öffnen die Häuser an diesem einen Abend bis Mitternacht, oder auch weit darüber hinaus.

Exkursion ins Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum Wischhafen

Kultur findet nicht (nur) im Internet statt. Deshalb sind gemeinsame Museums- und Ausstellungsbesuche, Tagungsbesuche und natürlich Exkursionen aller Art ein toller Gewinn für das Netzwerk. Als Auftaktexkursion – und darüber freuen wir uns besonders – findet am Samstag, den 21. Juni 2014 mit Lars Lichtenberg, Projektleiter von REGIALOG, ein Besuch im Kehdinger Küstenschiffahrtsmuseum in Wischhafen statt!

Internationaler Museumstag 2014

Der Internationale Museumstag 2014 wird natürlich auch bei unseren Netzwerkmitgliedern begangen. Als kleiner Service am Rande eine Übersicht, was man wo erleben kann. Das Historische Museum in Aurich bietet unter anderem die Ausstellungseröffnung „Funde vom Dachboden“, ein Museumscafé und eine Sonderführung. Das Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser zeigt im Haus Borgstede und Becker und im Haus…

Wider die Besucherzahlen! (Teil 2)

Es gibt eine große Bandbreite an möglichen Erfahrungsräumen, die durch Museen besetzt werden können. Gerade die nicht mehr ganz so neuen „Neuen Medien“ bieten hier eine hohe Bandbreite, darunter: Blogs, YouTube/Vimeo, Soziale Netzwerke, Pinterest, Instagram, Tumblr, ja sogar die Welt der Spiele könnten von Museen eingenommen werden. Welche Erfahrungsräume genau in Angriff genommen werden, hängt dabei stark von den Museen ab. Experimentierfreudigkeit, technische Ausstattung/Möglichkeiten und natürlich auch das zur Verfügung stehende Personal sind hier wichtige Faktoren. Der wichtige Punkt ist aber, dass die Museen ernsthaft bemüht sind, Erfahrungs- bzw. Vermittlungsräume außerhalb des Museums zu erschließen. Und genau dies wäre auch eine Alternative zur Kennziffer „Besucherzahlen“: die Vermittlungskennziffer.

Jahrestagung des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen e.V.

Die diesjährige Jahrestagung des MVNB in Goslar befasste sich vom 20. bis 22. März 2014 mit dem Thema „Heimat“ als „Herausforderung für die Zukunft der Museen“. Da kann man sich nun fragen was gemeint ist und wer eigentlich angesprochen ist. Heimatstuben und –museen, die bekanntlich am meisten besucht sind, den größten Anteil der Museen im Bundesgebiet bilden und die das Wort Heimat schon im Namen tragen? Sind es Freilichtmuseen oder gar Kunstmuseen? Heimatmuseen beschäftigen sich mit der Historie des Alltags, der Zeit, der Kultur und vielen weiteren Aspekten. Sie bewahren und vermitteln regionale Geschichte und sind von essentieller Bedeutung bei der Bildung von Heimat und regionaler Identität.